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Jährlicher Policen-Review: welche Änderungen Sie vor dem Termin prüfen sollten
Einmal im Jahr lohnt sich ein bewusster Blick auf Police und Alltag: nicht, um jedes Risiko vorab auszuloten, sondern um offensichtliche Diskrepanzen zu vermeiden — bevor sie im Schadenfall zur Rolle rückwärts erklärt werden müssen.
Kilometerstand und Fahrprofil
Vergleichen Sie eine grobe Jahresprojektion mit dem, was sich seit dem letzten Jahr verändert hat: neuer Job, Umzug, weniger Pendeln. Sie müssen keine exakte Prognose liefern — eine nachvollziehbare Schätzung reicht oft, um die Police anzupassen.
Nutzerkreis und Fahrzeugnutzung
Prüfen Sie, ob noch alle genannten Fahrerinnen und Fahrer regelmäßig ins Lenkrad greifen und ob neue Personen hinzugekommen sind. Kurzfristige Ausnahmen sind etwas anderes als dauerhafte Änderungen — letztere gehören oft in die Police.
Stellplatz, Garage, Einsatzregion
Wenn sich die nächtliche Abstellung oder der überwiegende Einsatzort verschiebt, kann das tarifrelevant sein. Notieren Sie grob, was sich geändert hat — etwa von Straßenrand zu Carport — statt nur „alles wie immer“ zu bestätigen.
Zusatzbausteine und Selbstbeteiligungen
Schauen Sie, ob Schutzbrief, Rabattschutz oder Glasbausteine noch zu Ihrem aktuellen Fahr- und Parkverhalten passen. Änderungen an der SB können kurzfristig wirken, sollten aber bewusst entschieden werden — nicht nebenbei am Telefon.
- Fahrzeugschein und letzte HU/UVV-Termine griffbereit halten;
- bei Leasing oder Finanzierung Bank- und Vertragsdaten aktuell halten;
- offene Schadenfälle oder Rückfragen vor dem Review sammeln — ein Schadennummernprotokoll genügt.
Gespräch mit der Versicherung vorbereiten
Schreiben Sie drei Punkte auf, die Sie klären wollen — nicht zwanzig. So bleibt der Austausch fokussiert; alles Weitere können Sie bei Bedarf nachreichen. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung, unterstützt aber eine strukturierte Vorbereitung.